Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was bedeutet ‚Lebendige Aromakunde’?

Mit dem Begriff ‚Lebendige Aromakunde‘ prägte 1994 (in Kooperation mit dem Schweizer H.Büchli) J. Trott-Tschepe seine seit 1989 praktizierte Arbeitsweise mit den ätherischen Ölen (ÄÖ). Die ‚Lebendige Aromakunde‘ ist eine lehrbare Erfahrungsmethodik geworden, die man nach Zertifizierung in den verschiedensten Berufen integrieren oder eigenständig betreiben kann.

Ätherische Öle – Die Botschafter der lebendigen Aromakunde

Ausgangspunkt der Lebendigen Aromakunde / Vita essentialis sind die ätherischen Öle. Die ätherischen Öle werden als "Essenz (das Wesentliche)" aus Pflanzen gewonnen und haben die Fähigkeit, uns auf verschiedenen Ebenen unseres Menschseins zu berühren und zu unterstützen. mehr » *.pdf: Ätherische Öle

Was ist der Unterschied zwischen ‚Lebendiger Aromakunde’ und ‚Aromatherapie’?

Die pauschal verwendeten Begriffen ‚Aromakunde‘ bzw. ‚Aromatherapie‘ werden gemeinhin als Anwendungsweisen von ätherischen Ölen gegen alltägliche als auch medizinisch diagnostizierte Beschwerden verstanden. Das entspricht einer pathogenetisch orientierten Sichtweise des Menschen. Der Unterschied zur der ‚Lebendigen Aromakunde’ liegt v.a. darin, dass man hier die Auswahl und Anwendung von ÄÖ an den Stärken eines Menschen, seinen (noch) heilen Aspekten, ausrichtet. Dies nennt man einfach zusammengefasst: Salutogenetische Orientierung.

Was heißt eigentlich ‚Salutogenese’?

Das salutogenetische Konzept wurde durch den Medizinsoziologen Aaron Antonowsky als Gegenstück zum Begriff der Pathogenese entwickelt. Darin werden zur Gesundheitsförderung die stabilisierenden, gesunden Anteile und Kraftquellen eines Menschen in den Vordergrund gestellt. Die Ausbildungen in der Lebendigen Aromakunde/Lebenskunde befähigen dazu, mit Hilfe von ÄÖ einen Menschen salutogenetisch zu fördern. Literatur: A. Antonovsky, Salutogenese, dgvt Verlag, Tübingen 1997.

Ist die ‚Lebendige Aromakunde eigentlich eine ‚gesundheitliche Behandlung‘?

Unsere Art des Arbeitens mit ÄÖ versteht sich sowohl als Begleitung im ganzheitlichen Sinne von Gesundsein und Kranksein als auch als Unterstützung, den Weg zur eigenen Lebensweisheit zu gehen.

Wie werden in der ‚Lebendigen Aromakunde‘ die ätherischen Öle für einen Menschen gewählt?

In den Ausbildungen werden zur mensch- und bedarfs-orientierten Mittelwahl folgende Wege beschritten: Wege der Inspiration und der Intuition, der empirischen Erfahrung, der reflektierenden Anamnese, der Feldstudie mittels Aroma-Aufstellung, der geisteswissenschaftlichen Methodik mittels ‚Lebendiger Biochemie‘ und des mentalen Katalogisierens mittels aromakundlicher Unterlagen und Fachbücher.

Was bedeutet ‚Lebendige Biochemie’?

Die ‚Lebendige Biochemie‘ ist ein geisteswissenschaftlicher Zugang zu den ätherischen Ölen im Sinne der ‚Lebendigen Aromakunde‘. Biochemische Bausteingruppen (Phenole, Ester, Oxyde etc.) werden in ihren Wirkungszusammenhängen im Bezug auf menschlichen Organismus, Kräftehaushalt, Bewusstseinsentwicklung und schöpferisches Potenzial betrachtet, um die Charakteristik eines ÄÖ auch von dieser Seite aus zu begreifen. Hier fügen sich Chemie, Psychologie und Metaphysik wie Mosaiksteine ineinander, sodass ein Ganzes entsteht.

Wie kann ich die Lebendige Aromakunde in meiner Arbeit einsetzen?

- als PhysiotherapeutIn / - Krankenschwester, -pfleger / - ErgotherapeutIn / - KrankengymnastIn /-HeilpraktikerIn/ - Heilpraktiker Psychotherapie / - Coach / - Pädagoge / - KinderbetreuerIn / - Hospizkraft / - LebensberaterIn / - GesundheitsberaterIn / - PersonalberaterIn / - usw.
In allen Lebens- und Berufs-Bereichen (also nicht nur in den gesundheitsspezifischen) können wir ätherische Öle im Sinne der ‚Lebendigen Aromakunde‘ einsetzen. Jedoch wird der Schwerpunkt in unseren Zertifizierungen auf die Förderung der Potenziale eines Menschen ausgerichtet. Das setzt ein Umdenken v.a. in jenen Therapie-Berufen voraus, die sich bisher auf die Notfallhilfe, Symptombehebung bzw. – linderung und Krankheitsbekämpfung/- behandlung orientiert haben. Die aromakundlichen Anwendungsfelder gehen in der Praxis oft ineinander über.

Was ist ‚Lebenskunde’? Was bedeutet ‚Biografie-Arbeit’?

Unter ‚Lebenskunde‘ verstehen wir jene Arbeit mit Hilfe ätherischer Öle, die Lebenserkenntnis fördert. Sie soll helfen, die wesentlichen Aufgaben zu begreifen, die wir in unser Leben mitbringen und die sich wie rote Fäden in unseren Entscheidungen, Lebensereignissen und Begegnungen immer wieder zeigen. ÄÖ bestärken solche Erkenntnisprozesse, sodass wir die Handschrift unseres Lebens (‚Bio-Grafie‘ von gr. bios graphein, das Leben beschreiben, und: das Leben schreiben lassen) lesen lernen und dementsprechend authentisch leben.

Was bedeutet ‚Vita essentialis’?

Die Bezeichnung ‚Vita essentialis‘ haben wir dem Geschehen gegeben, sein Leben (lat. vita) im Wesentlichen (lat. essentia) zu erkennen und bewusst zu leben. Das können wir mit ‚Essenzen‘ fördern. Es ist das Grundmotiv der ‚Lebenskunde‘-Ausbildung.

Wie kann ich mit der ‚Lebenskunde’ in der Praxis arbeiten?

- als PhysiotherapeutIn / - Krankenschwester, -pfleger / - ErgotherapeutIn / - KrankengymnastIn /-HeilpraktikerIn/ - Heilpraktiker Psychotherapie / - Coach / - Pädagoge / - KinderbetreuerIn / - Hospizkraft / - LebensberaterIn / - GesundheitsberaterIn / - PersonalberaterIn / - usw.
Die Ausbildung und Zertifizierung zum Gesundheitsbegleiter mit Lebenskunde (GbL) kann in jedem Beruf, aber generell auch jeglichem Lebenszusammenhang förderlich sein. Mit Hilfe der ÄÖ andere Menschen besser zu verstehen, verantwortungsbewusst und kreativ durch Lebenskrisen hindurch zu begleiten als auch an solch wesentlichen Lebensschwellen wie z.B. Geburt, Einschulung, Berufsfindung, Partner- oder/und Eltern werden, bis hin zum Sterben/Begleitung Sterbender ein verständiger und einfühlsamer Mensch zu sein, ist vielen unserer Ausbildungsteilnehmern wichtig und hilfreich geworden.

Welche Zertifizierungen bietet das ILA an?

Wir bieten in den Ausbildungen ‚Lebenskunde / Vita essentialis’ sowie ‚Lebendige Aromakunde’ Zertifizierungen an.
Diese können als Zusatzqualifizierung in allen Gesundheitsberufen und ggf auch zur eigenständigen Praxiseröffnung genutzt werden.
Gerade im derzeitigen Wandel des Gesundheitssystems sind derlei Zusatzqualifikationen sehr hilfreich, da sie zukünftige Berufs-Perspektiven bedeuten. mehr » *.pdf:  Zertifizierung

Wie arbeite ich als GbA (=Gesundheitsbegleiter Aromakunde)?

Als selbständiger GbA mit eigenen Räumlichkeiten können Sie Klienten eigenverantwortlich beraten und begleiten. Ein GbA versteht sich als Begleiter und Förderer der Gesundheit seiner Klienten mit Hilfe ätherischer Öle. Das GbA - Angebot kommt einem Bedürfnis nach Verständnis, körperlichem Wohlbefinden und/oder seelischer als auch geistiger Gesundheitskultur entgegen, dient aber nicht der unmittelbaren Behandlung von Krankheit und ihren Symptomen.
Somit stehen GBA©ILA und Klient außerhalb eines diagnostisch-therapeutischen Verhältnisses. Es gilt hier der Rahmen des ‚Lebensbewältigungshilfegesetzes‘ (s.auch 15)). http://www.kamala.info/lebenshilfegesetz-gamke.html

Wie arbeite ich als GBL (=Gesundheitsbegleiter Lebenskunde)?

Prinzipiell gilt für die Arbeit als GbL dieselbe salutogenetische, nicht-therapeutische Ausrichtung wie beim GbA. Jedoch liegt der Berufsschwerpunkt auf der generellen Lebensberatung und –begleitung, hat also eher ein Lebensverständnis im Blick als Fragen der Gesundheitspflege.

Wo sind die rechtlichen Grenzen des GBA / GBL?

Die rechtliche Abgrenzungslage zur Aroma-Therapie sieht so aus:
‚Dagegen zählt die heilkundliche Tätigkeit nicht zu dem Gegenstand von Lebensbewältigungshilfe. Heilkundliche Tätigkeit ist jede Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von körperlichen oder psychischen Krankheiten, Leiden oder Schäden. Dadurch entstehen zwar Abgrenzungsschwierigkeiten, da die Lebensbewältigungshilfe Einflüsse auf die Gesundheit haben kann, bzw. Krankheiten oft Anlaß und Grund sind, nach grundlegenden Änderungen im Leben zu streben. Für die Anwendung der Gesetze müssen die heilkundlichen und die lebenshelfenden Tätigkeiten aber klar voneinander geschieden werden. Die Bewertung im Einzelfall unter Berücksichtigung aller erheblicher Einzelumstände entscheidet praktisch die Sehweise des Klienten, ob er die Tätigkeit des Helfers/Heilers als Heilung auffassen mußte. Auf die heilkundliche Tätigkeit ist das Lebensbewältigungsgesetz nicht anwendbar.‘
(Rechtsanwalt Christian Gambke)
Fazit: Die klare Absprache mit dem Klienten und die eindeutig gesundheitlich orientierte Arbeitsweise des GbA / GbL vermitteln einen sicheren Rechts-Raum.
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