Materialien

Hier eine Rezension des Buches "Lebens-Essenzen".

Und ein Auszug zum Download, als Beispiel die "Orange, Citrus sinensis": Link 

Erfahrungen mit ätherischen Ölen

 

Hier können Sie Erfahrungsberichte unserer Seminar-TeilnehmerInnen nachlesen. Sie erzählen authentisch,
wie vielschichtig die Wirkungen ätherischer Öle im Kontext der Lebendigen Aromakunde sein können.
Entnommen sind die Berichte meinem Buch "Essenzen meines Lebens".

Download
Seminarberichte.pdf
Adobe Acrobat Dokument 53.3 KB

Hintergründe und Wissenswertes zur GEISTES-SCHULUNG

 

Wie sich unser Seelenbewusstsein offenbaren kann.

Seelen-Übungen, Spirituelle Träume, Zwiegespräche mit Heilmitteln, Poesien

 

Zur Vorgeschichte der GEISTES-SCHULUNG

Seit Anfang der 80er Jahre befasse ich mich beruflich mit den vielschichtigen Aspekten des ‚Seelenheils‘ von uns Menschen. Sowohl in der Krankenpflege als auch in der kirchlichen Gemeindearbeit und Seelenpflege, in Sozialarbeit, im Studium diverser Kulturen und ihrer religiösen Heilsvorstellungen, in meiner Naturheilpraxis in der persönlichen Gesundheits-Begleitung von Frauen und Männern, in meiner Studien- und Forschungsarbeit mit der Historie der diversen Heilmethoden und Heilmittel, v.a. ätherischer Öle und Heilpflanzen, als auch in unzähligen Begegnungen mit meinen Seminarteilnehmern eröffneten sich immer wieder universal geltende, ja naturgesetzmäßige Abläufe von Heilungsgeschehen: es geht immer wieder um Prozesse des ‚Lichts‘ innerhalb einer Menschenseele, seines Seelen- oder Selbst-Bewusstseins.

Ein erstes Gesetz scheint zu sein, dass wir nur das lernen können, wofür wir bereit sind. Für diese Bereitschaft gibt es einen Eigenanteil, eine Eigen­verantwortung als auch einen Anteil des Lichts, welches das Maß, inwieweit es sich offenbaren will, bestimmt. Es offenbarte sich allerdings nur so weit, wie man auf eine Voraussetzung einging, nämlich

das zweite Gesetz:

seine Angst vor Bedingtheit zu verlieren, in den Dingen nicht zu stagnieren, weder in seiner Angst vor noch in Bedingtheit verhaftet zu bleiben, sondern wie das Licht selbst ohne jegliche Kausalität zu pulsieren. Soll heißen: Licht ist einfach da, es begründet nicht sein Dasein.

Es gilt, das dritte Gesetz zu ermessen:

es gibt keinen Anfang vom Licht, also auch kein Beginn beim Erlernen seines Wesens. Alles Wissen davon war wohl schon immer in mir vorhanden. Das Erdenleben ist eine Gelegenheit, es bewusst zu entdecken – und Anderen nutzbar zu machen. -

Wer dies liest, darf sich ermutigt fühlen, seine eigenen Bilder, Visionen, Träume annehmen zu können als einen Weg im Licht schöpferischen Lernens. Er darf sie erleben als eine Kunst, die die Grenzen zwischen Welten überschreitet, wenn der Künstler im Besitz der Identitäts- und Autorisierungs-Papiere ist, wie es dieser Traum mitteilt:

Grenzkunst

Ich bin mit vielen anderen an einem Grenzübergang, über den alle gehen müssen und auch hinüber kommen. Man braucht nur obligatorische Papiere. Ich werde jedoch von der Grenzpolizistin beiseite genommen, denn sie will, dass ich Grenzkunst erschaffe.

Das sind universale Bilder, Geschichten, Einsichten, die in der deutschsprachigen spirituellen Kultur z.B. so ausgedrückt wurden:

 

‚Müsset im Naturbetrachten

Immer EINS wie ALLES achten.

NICHTS ist innen, NICHTS ist außen,

denn was drinnen ist, ist draußen.

Drum ergreifet ohne Säumnis

Heilig öffentlich Geheimnis.

Freuet euch des wahren Scheins, euch des ernsten Spieles,

kein Lebendiges ist Eins, immer ist’s ein Vieles.‘  ( J.W.v.Goethe)

 

So ist diese GEISTES-SCHULUNG wie ein ‚traumhafter‘ Wegweiser oder Reiseführer zu verstehen, den Weg und die damit verbundenen Erfahrungen darauf muss der Leser selbst machen. Dabei kann es immer wieder sehr hilfreich und sinnvoll, ja manchmal notwendig sein, sich an einen um diese Dinge Wissenden zu wenden. Solch einer wird Ihnen zur rechten Zeit begegnen.

Und Goethe hat dieses Hauptanliegen dieses geistigen Weges, genial auf den Punkt gebracht:

‚Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen,

als daß sich Gottnatur ihm offenbare:

wie sich das Feste läßt zu Geist zerrinnen,

wie sie das Geisterzeugte fest bewahre.‘

 

                                     Goethes nachfolgendes Vermächtnis hat mich dabei zutiefst berührt und animiert:

 

 

Vermächtnis

 

Kein Wesen kann zu Nichts zerfallen!

Das Ew'ge regt sich fort in allen,

Am Sein erhalte dich beglückt!

Das Sein ist ewig: denn Gesetze

Bewahren die lebend'gen Schätze,

Aus welchen sich das All geschmückt.

 

Das Wahre war schon längst gefunden,

Hat edle Geisterschaft verbunden;

Das alte Wahre, faß' es an!

Verdank' es, Erdensohn, dem Weisen,

Der ihr, die Sonne zu umkreisen,

Und dem Geschwister wies die Bahn.

 

Sofort nun wende dich nach innen,

Das Zentrum findest du da drinnen,

Woran kein Edler zweifeln mag.

Wirst keine Regel da vermissen:

Denn das selbständige Gewissen

Ist Sonne deinem Sittentag.

 

Den Sinnen hast du dann zu trauen,

Kein Falsches lassen sie dich schauen,

Wenn dein Verstand dich wach erhält.

Mit frischem Blick bemerke freudig,

Und wandle sicher wie geschmeidig

Durch Auen reichbegabter Welt.

 

Genieße mäßig Füll und Segen,

Vernunft sei überall zugegen,

Wo Leben sich des Lebens freut.

Dann ist Vergangenheit beständig,

Das Künftige voraus lebendig,

Der Augenblick ist Ewigkeit.

 

Und war es endlich dir gelungen,

Und bist du vom Gefühl durchdrungen:

Was fruchtbar ist, allein ist wahr;

Du prüfst das allgemeine Walten,

Es wird nach seiner Weise schalten,

Geselle dich zur kleinsten Schar.

 

Und wie von alters her im Stillen

Ein Liebewerk nach eignem Willen

Der Philosoph, der Dichter schuf,

So wirst du schönste Gunst erzielen:

Denn edlen Seelen vorzufühlen

Ist wünschenswertester Beruf.

 

J.W.v.Goethe


Download
Erkenntnisgewinn in der Heilkunde.pdf
Adobe Acrobat Dokument 249.1 KB